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Martinsweg nach Rommersdorf
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Martinsweg am Mittelrhein

St. Martin 18: Die Messfeier wurde als Machtinstrument missbraucht.

Fensterbild St. Martin muss am 'Blutgottesdienst' teilnehmen.
Datum:
4. Nov. 2017
Von:
Volker Collinet

Martinus wurde gezwungen, gegen seinen Willen die Messe mit den gegnerischen Bischöfen zu feiern – um keine Spaltung zu vertiefen und die Einheit der Kirche offiziell zu zeigen.

Martinus war schon durch das vollzogene Todesurteil gegen die Mitglieder der christlichen Sekte erschüttert.

Der Kaiser nutzte diese Lage aus, um nach dem Todesurteil die (angebliche) Einheit seiner katholischen Reichskirche zu demonstrieren, die aus diesem "Reinigungsprozess" gestärkt herausgegangen wäre. Martinus wurde vom Kaiser unter extremen Druck gesetzt, an dieser Feier mit den anderen Bischöfen teilzunehmen. Er nahm an diesem "Blutgottesdienst" teil und verließ sofort danach die Kaiserstadt.

In der Nähe von Echternach (Luxemburg) brach er körperlich und seelisch erschöpft zusammen. Zeitlebens kam er nicht mehr nach Trier. Er regelte nur noch die Angelegenheiten in seinem Bistum Tours.